Ebend gerade Post von einem Advertiser (Partnerprogramm Betreiber) erhalten, dass sich anscheinend die schon länger dauernde Diskussion um die Schaltung von Marken (Brand) Keywords durch Dritte (= Brand Bidding) im Sinne der Werbung für die Marke positiv zu gunsten Googles und der Werbenden gelöst hat.
Dazu der folgende Artikel im Inside Adwords Blog. Ein Auszug aus dem Artikel:
Heute präsentieren wir eine wichtige Änderung der Google-Markenrichtlinie für AdWords. Ein Unternehmen, das bei Google in Europa Anzeigen schaltet, kann jetzt geschützte Begriffe als Keywords verwenden. Wenn ein Nutzer zum Beispiel den Markennamen eines Herstellers von Fernsehgeräten eingibt, kann er ab sofort relevante und hilfreiche Anzeigen von Wiederverkäufern, Informationswebseiten und Gebrauchtartikelhändlern finden sowie Inserate anderer Produzenten überprüfen.
Die neue Google-Markenrichtlinie für AdWords tritt am 14. September in Kraft. Mit ihr passen wir die Vorgehensweise in Europa an unsere Markenrichtlinie in den meisten Ländern der Welt an. In den USA und Kanada können Inserenten schon seit 2004 fremde Markenbegriffe verwenden, in Großbritannien und Irland seit 2008 und in vielen anderen Ländern seit Mai 2009. Eine vollständige Liste der Länder, in denen diese Richtlinie bereits gilt, finden Sie hier.
Aber von wegen, wer denkt das jetzt lustig auf Marken Keywords bei Adwords gebucht werden kann, der irrt. Der Advertiser, von dem ich die e-Mail erhielt, teilte gleichzeitig mit, dass es weiterhin nicht erlaubt ist, auf die seine Marke zu buchen.
Bin gespannt wie es weiter geht….
Einen schönen Artikel dazu findet ihr auf SEO Book unter Last Minute SEO Potential, was speziell für Sport Magazine interessant sein dürfte, um bei Google auch bei zukünftigen Sportereignissen wie EM und WM auf den ersten Plätzen zu ränken.
Google legt offen wie viel der Werbeeinnahmen über AdWords / AdSense an die Publisher bzw. Werbetreibenden weitergegeben wird. So wird im Schnitt ca. 30% bis 50% einbehalten, was eine stattliche Marge bedeutet. Die einbehaltene Provision von Google ist unterschiedlich je nach ausgewählter Werbeform. Bei “AdSense for Content” werden Werbeanzeigen passend zu Worten auf der Internetseite platziert. Bei diesem Modell bekommt der Inhaber der Website 68 Prozent der Erlöse. Bei “AdSense for Search” gibt es nur 51 Prozent. Google erklärt den höheren Abschlag damit, dass die Suchmaschinen-Technologie ständig weiterentwickelt werden müsse. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es in der Netzwelt im Spiegel.
Apple behält über sein eigenes Werbenetzwerk “iAd” das auf dem iPhone und iPad läuft ca. 40% der Einnahmen ein.
Um mehr über die Besucher seiner Webseite zu erfahren und über welche Trafficquellen sie zu einem gekommen sind, ist Google Analytics wohl das beliebteste Website-Analyse-Tool bei Webseiten-Betreibern, da es auch noch zudem gratis genutzt werden kann.
Zu dem können damit auch Online Marketing Maßnahmen sehr schön getrackt werden. Um einen Tracking-Link zu erstellen, gibt es hier einen schönen Google Analytics URL Builder.
Bsp. für eine CPC-Kampagne auf der MSN Homepage hier die Tracking-URL:
Deine_Domain?utm_source=msn&utm_medium=cpc&utm_campaign=Homepage
| Campaign Source (utm_source) | Required. Use utm_source to identify a search engine, newsletter name, or other source. Example: utm_source=google |
| Campaign Medium (utm_medium) | Required. Use utm_medium to identify a medium such as email or cost-per- click. Example: utm_medium=cpc |
| Campaign Term (utm_term) | Used for paid search. Use utm_term to note the keywords for this ad. Example: utm_term=running+shoes |
| Campaign Content (utm_content) | Used for A/B testing and content-targeted ads. Use utm_content to differentiate ads or links that point to the same URL. Examples: utm_content=logolink or utm_content=textlink |
| Campaign Name (utm_campaign) | Used for keyword analysis. Use utm_campaign to identify a specific product promotion or strategic campaign. Example: utm_campaign=spring_sale |